Die Stiftung Schloss Köniz trägt Verantwortung für einen historischen Ort von besonderer Bedeutung. Sie erhält und entwickelt das Schlossareal als Kulturgut, Begegnungsort und offenen Raum für Kultur, Bildung, Austausch und gesellschaftliches Leben.

Damit ein besonderer Ort eine Zukunft hat.

Die Stiftung Schloss Köniz wurde gegründet, um das Schlossareal langfristig zu sichern, zugänglich zu machen und sorgfältig weiterzuentwickeln. Im Zentrum stehen der Erhalt der historischen Substanz, die gesellschaftliche Nutzung des Areals und die Stärkung von Schloss Köniz als Ort für Jung und Alt.

Die Stiftung Schloss Köniz verantwortet den lebendigen Begegnungsort. Sie sorgt dafür, dass Kultur, Austausch und Alltag auf dem Areal langfristig zusammenspielen und der Ort sich treu bleibt: getragen von vielen, offen für alle.

Die Stiftung garantiert Offenheit und setzt zugleich kulturelle und gesellschaftliche Akzente. Sie sichert Wirkung, langfristige Entwicklung und gesellschaftliche Verantwortung und vernetzt Partner aus Kultur, Bildung und Zivilgesellschaft – lokal, regional und national.

HEADLINE - 3 Wörter

Hallo. Ich bin ein kleiner Blindtext. Und zwar schon so lange ich denken kann. Es war nicht leicht zu verstehen, was es bedeutet, ein blinder Text zu sein: Man ergibt keinen Sinn. Wirklich keinen Sinn. Man wird zusammenhangslos eingeschoben und rumgedreht – und oftmals gar nicht erst gelesen. Aber bin ich allein deshalb ein schlechterer Text als andere? – 75 Wörter

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Stiftungsrat

Hans Traffelet
Präsident des Stiftungsrates
traffelet@schloss-koeniz.ch

Sandra Lagger
Mitglied des Stiftungsrates
lagger@schloss-koeniz.ch

Herbert Mössinger
Mitglied des Stiftungsrates
moessinger@schloss-koeniz.ch

Iris Widmer
Mitglied des Stiftungsrates
widmer@schloss-koeniz.ch

Roland Röthlisberger
Mitglied des Stiftungsrates
roethlisberger@schloss-koeniz.ch

Geschäftsstelle

Niklaus Loosli
Geschäftsleiter
loosli@schloss-koeniz.ch

Lisa Haldemann
Fundraising und Ratssekretariat
haldemann@schloss-koeniz.ch

Haberhuus

Über die Baugeschichte des Haberhauses ist nur wenig bekannt, da bisher noch keine bauarchäologischen Untersuchungen durchgeführt werden konnten. Es ist aber davon auszugehen, dass es als ältestes Gebäude des Wirtschaftshofs eine komplexe Baugeschichte birgt.

Erbaut wurde das Haberhaus im 14, Jahrhundert. Der langgestreckte, dreigeschossige Riegbau wird rückseitig durch die alte Ringmauer abgeschlossen. Den heutigen Bau prägen im Wesentlichen Umbauten der letzten drei Jahrhunderte. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde das Wirtschaftsgebäude erheblich verändert und 1724 – zeitgleich mit dem Bau des Kornhauses – erhielt es sein heutiges Dach. Sein äusseres Erscheinungsbild wurde bei den zwischen 1920 und 1940 ausgeführten Umbauten nach dem Vorbild des Heimatstils gestaltet.

Die sozialen Einrichtungen – die Heime und Anstalten – haben die Obergeschosse des Haberhauses für die Unterbringung ihrer Bewohnerinnen genutzt. Die kleinen Kammern in der linken Gebäudehälfte dienen heute der Musikschule Köniz als Unterrichtszimmer. Der rechte Gebäudeteil beherbergt in den Obergeschossen das Schulmuseum Bern. Das Erdgeschoss wird als Restaurant genutzt.

Chornhuus

Das stattliche Kornhaus, errichtet 1724, ersetzte einen kleineren Vorgängerbau. Es entstand im Zuge grösserer Umbauten, welche die Deutschritter in den Jahren vor dem Verkauf der Kommende an den Staat Bern 1729 vornahmen.

Die Nordfassade des dreigeschossigen Riegbaus beeindruckt mit einer doppelläufigen, dem Baukörper vorgelagerten und gedeckten Sandsteintreppe, die von einer turmartigen Lukarne bekrönt wird. Ein mächtiges Mansarddach mit Krüppelwalm bildet den Abschluss des elfachsigen, regelmässig befensterten Ökonomiegebäudes. Unter dem Dach erstreckt sich ein weiter, offener Raum, der den Blick auf den liegenden Dachstuhl freigibt.

Das erste Obergeschoss war ursprünglich nicht gegliedert. 1885 wurde der Westteil des Kornhauses zur Wohnung für den Pächter des Gutsbetriebes ausgebaut. Heute befinden sich im ersten Obergeschoss dieses teils die Büroräumlichkeiten des Vereins Kulturhof Schloss Köniz, im Erdgeschoss wird das ehemalige Esszimmer der Pächterfamilie als Zeremonie-Lokal genutzt, das gesamte Erdgeschoss im westteil wird regelmässig mit Ausstellungen bespielt. Im mittel- und ostteil des ökonomiebaus ist auf Erdgeschossniveau die ursprüngliche Halle noch sichtbar, der hohe Raum, der durch massive stützen in drei schiffe unterteilt ist, bietet im Mittelteil Platz für Veranstaltungen.

Rossstall

Der Rossstall folgte auf ein Stallgebäude aus dem 18. Jahrhundert. Beim Vorgängerbau, welcher um 1850 abgerissen wurde, handelte es sich vermutlich um einen Fachwerkbau mit Stallungen für Kleintiere. Der etwas kürzere und tiefere Rossstall wies eine einfache Raumeinteilung auf: entlang eines zentralen Futtergangs waren Stallungen mit je sechs Pferdeboxen angeordnet.

Im 20. Jahrhundert veränderten Betonanbauten und das Ersetzen von Backsteinmauern den Bau. 2008 übernahm der Verein Rossstall das Gebäude, das zuletzt nur noch als Lagerraum genutzt worden war, von der Einwohnergemeinde Köniz im Baurecht und sanierte es. Im Rahmen der Sanierung 2008/09 konnte dank archäologischen und bauhistorischen Untersuchungen die Baugeschichte der abgebrochenen Ringmauer rekonstruiert werden. Denn der Rossstall war unmittelbar an die mittelalterliche Ringmauer gebaut worden, sodass mit der Rückfassade des Gebäudes ein Teilstück von ihr bis heute erhalten ist.

Der Rossstall ist heute Lokalität für kulturelle und gesellschaftliche Anlässe.