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Ein Modell für Morgen
Mit der Stiftung Schloss Köniz beginnt ein neues Kapitel für das Areal. Die Verantwortung für den historischen Ort, seine kulturellen Aktivitäten und seine gesellschaftliche Wirkung wird unter einem Dach gebündelt.
Die Stiftung verfolgt das Ziel, Schloss Köniz als offenen Ort weiterzuentwickeln: lokal verankert, breit getragen und mit Wirkung über die Region hinaus. Das Schloss soll Raum bieten für Begegnung, Bildung, Kultur, Gastlichkeit, Erholung und gemeinsames Gestalten.
Dabei baut die Entwicklung auf dem auf, was heute bereits gelebt wird – und schafft die Grundlage für das, was künftig möglich werden soll.
Sanieren, erschliessen und gestalten
Damit Schloss Köniz sein Potenzial entfalten kann, braucht es eine umfassende bauliche und räumliche Erneuerung. Mehrere Gebäudeteile sind sanierungsbedürftig oder heute nur eingeschränkt nutzbar. Wertvolle Räume liegen brach oder können nicht ganzjährig genutzt werden.
Die Entwicklung erfolgt schrittweise: historische Substanz wird gesichert, ungenutzte Bereiche werden erschlossen, Räume werden zeitgemäss nutzbar gemacht und das Areal als Ganzes gestärkt.
So entsteht nicht einfach zusätzliche Fläche, sondern neuer Raum für Kultur, Bildung, Austausch, Aufenthalt und gemeinschaftliches Leben.
Die Entwicklung des Ensembles
Die Weiterentwicklung betrifft das gesamte Schlossareal mit seinen Gebäuden, Aussenräumen und Übergängen.
Der Rossstall ist bereits saniert und zeigt, wie historische Bausubstanz sorgfältig erneuert und für heutige Nutzungen geöffnet werden kann.
Das Ritterhuus wird 2026 saniert und und Neueröffnet. Die Finanzierung ist durch die Gemeinde Köniz gesichert. Im Ritterhuus entsteht viel neue Fläche für Tagungen, Seminare, öffentliche Anlässe, Vereinsaktivitäten und vieles mehr. Mit dem Abschluss der Arbeiten wir ein zentraler und wichtiger Bestandteil des Ensembles gestärkt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Das Chornhuus bildet ein zentrales Schlüsselprojekt. Heute sind dort unter anderem der Schärmeruum, das Trauzimmer und Büroräume untergebracht. Gleichzeitig liegen grosse Flächen brach, darunter ein säulenloser Saal von rund 450 Quadratmetern. Geplant ist ein Haus für Gastlichkeit, Begegnung, Arbeit und Kultur: mit Restaurant, Zugang zum Schlossgarten und Küche im Erdgeschoss, Büro- und Seminar- und Serviceräumen im ersten Obergeschoss sowie einem grossen multifunktionalen Saal im zweiten Obergeschoss.
Das Haberhuus soll in einer späteren Etappe weiterentwickelt werden. Denkbar ist eine Nutzung im Bereich Musik, Bildung oder Kultur.
Die Schüür soll langfristig ebenfalls saniert werden. Heute ist sie offen und nicht beheizbar; künftig kann sie ganzjährig ein wichtiger Veranstaltungsort in der Region werden und Teil eines vielseitig nutzbaren Ensembles sein.
Der Park und der Hofplatz werden als öffentliche Aussenräume gestärkt. Sie sollen Aufenthalt, Begegnung, Erholung, kleinere und grössere Kulturformate sowie Nutzungen im Freien ermöglichen.
Etappen
2033 - 2035
Weiterentwicklung des Ensembles - Schüür, Hof, Park
2032
Neue Nutzung EG Haberhuus
2029-2031
Sanierung Chornhuus
2028
Ausarbeitung Projekt Chornhuus
2027
Projektstudie Chornhuus
2026
Sanierung Ritterhaus
2025
Gründung der Stiftung
Was möglich wird
Mit der Entwicklung entsteht ein vielseitiges Ensemble für unterschiedliche Formen des öffentlichen Lebens: Hofplatz als Treffpunkt, Kultur, Gastlichkeit, Räume für Anlässe und Austausch, Schlosspark, Bildung und Vermittlung sowie ein klarer Empfangs- und Orientierungsbereich.
Gemeinsam ermöglichen
Die Weiterentwicklung von Schloss Köniz ist eine gemeinsame Aufgabe. Öffentliche Mittel bilden eine wichtige Grundlage, reichen aber allein nicht aus, um das ganze Potenzial des Areals zu erschliessen.
Damit Schloss Köniz als historischer Ort mit kultureller, bildender und gesellschaftlicher Wirkung wachsen kann, braucht es Menschen, Institutionen und Partner, die diese Entwicklung mittragen.
Ein Projekt mit Wirkung
Schloss Köniz verbindet Geschichte mit Gegenwart und Zukunft. Das Areal ist Kulturort, Bildungsort, Begegnungsort und öffentlicher Raum zugleich. Seine Weiterentwicklung schafft neue Möglichkeiten für Kultur, Bildung, Austausch, Gastlichkeit und gesellschaftliches Leben.
Unterstützung für Schloss Köniz bedeutet deshalb mehr als bauliche Erneuerung. Sie ermöglicht Wirkung: für die Bevölkerung, für Köniz und die Region, für kommende Generationen.