Die Weiterentwicklung von Schloss Köniz ist ein Generationenprojekt. Damit der historische Ort seine kulturelle, bildende und gesellschaftliche Wirkung langfristig entfalten kann, braucht es starke Partnerinnen und Partner, die Verantwortung mittragen.

SCHLOSS KÖNIZ UNTERSTÜTZEN

Schloss Köniz ist ein Ort, der verbindet – mit Geschichte und mit Wirkung. Damit er weiter wachsen kann, braucht es gemeinsames Engagement. Jede Zuwendung trägt dazu bei, dass dieser besondere Ort erhalten und weiterentwickelt werden kann. Im Zentrum stehen institutionelle Förderpartner, Stiftungen, Lotteriefonds, private Förderpersonen und Unternehmen, die Schloss Köniz als Ort von kultureller, historischer und gesellschaftlicher Bedeutung langfristig unterstützen möchten.

Institutionelle Partnerschaften

Stiftungen, Lotteriefonds, öffentliche Förderstellen und weitere institutionelle Partner leisten einen zentralen Beitrag zur Weiterentwicklung von Schloss Köniz.

Ihre Unterstützung kann dazu beitragen, historische Substanz zu sichern, ungenutzte Räume zu erschliessen, kulturelle und bildende Angebote zu stärken und das Areal als offenen Begegnungsort weiterzuentwickeln.

Für institutionelle Partner:innen stehen Projektbeschriebe, Etappenübersichten, Budgetgrundlagen und persönliche Gespräche zur Verfügung.

Private Förderpersonen

Die Stiftung Schloss Köniz ist auch auf private Förderpersonen angewiesen und bietet ihnen die Möglichkeit, einen historischen Ort mit konkreter gesellschaftlicher Wirkung persönlich und langfristig mitzutragen.

Grössere Beiträge können gezielt in einzelne Entwicklungsschritte, bauliche Massnahmen oder die Gestaltung des Aussenraums einfliessen. Ebenso können kulturelle Projekte oder Bildungsangebote gefördert werden. Die passende Form der Unterstützung wird im persönlichen Gespräch geklärt.

Einzelpersonen können Schloss Köniz direkt online unterstützen. Vorgesehen ist eine integrierte TWINT-Spendenlösung. Zusätzlich bleibt eine klassische Zuwendung per Banküberweisung möglich.

Spendenkonto:
Stiftung Schloss Köniz
IBAN: CH62 0638 2675 0431 7750 2
BIC: RBABCH22382
Burgerliche Ersparniskasse
Vermerk: Spende Schloss Köniz

Für eine Spendenbestätigung bitten wir um Angabe der vollständigen Adresse.

Werden Sie Teil von Schloss Köniz

Wenn Sie die Stiftung Schloss Köniz dauerhaft begleiten und unterstützen möchten, bestehen zwei Gefässe, welche uns als unabhängige Fördervereine unterstützen. Für den Erhalt des Denkmals und die baulichen Massnahmen ist der Förderverein Schloss Köniz zuständig. Für die Unterstützung im kulturellen Bereich engagiert sich der Verein Pro Kultur Schloss Köniz.

Förderverein

Förderverein Stiftung Schloss Köniz

  • Herbert Mössinger (Präsident)
  • Maja Bomberger Sauerer (Vize-Präsidentin)
  • Selin López (Sekretärin)
  • Hugo Schmid (Kassier)

Zweck: Der Verein bezweckt die Beschaffung von finanziellen Mitteln im Rahmen von Spendenaktionen für die Gründung und Weiterentwicklung der «Stiftung Schloss Köniz in Gründung». Die zweckgebundene Beschaffung von privaten Mitteln durch Förderpartnerschaften für den Erhalt, die Restaurierung und die Zugänglichmachung von Gebäuden und Aussenanlagen auf dem Schlossareal Köniz für die Gemeindebevölkerung sowie die breite Öffentlichkeit. Die Förderung von gemeinnützigen Aktivitäten rund um die Gesamtheit der Gebäude und Anlagen des Schlossareals Köniz im Rahmen folgender Förderbereiche: Kultur & Begegnung, Jugend & Alter, Bildung & Wissensvermittlung. Der Verein verfolgt ausschliesslich gemeinnützige Zwecke. Erwerbszwecke sind ausgeschlossen.
Mittel: Mitgliederbeiträge, Erträge aus Vereinsvermögen, freiwillige Zuwendungen (Spenden, Schenkungen, Legate, Vermächtnisse etc.).

Verein Pro Kultur

Verein Pro Kultur Schloss Köniz

  • Raul Wagner (Präsident ab 2027)
  • Hugo Schmid (Vizepräsident)
  • Beatrice Huber
  • Erica Kobel-Itten
  • Iris Widmer
  • Monika Röthlisberger
  • Rosmarie Muster
  • Niklaus Loosli (Vertretung SSK)

Der Verein verfolgt folgende Zwecke: a. Die ideelle und finanzielle Förderung des kulturellen Lebens auf Schloss Köniz. b. Die Unterstützung der Tätigkeit der Stiftung Schloss Köniz im Kulturbereich. c. Die Information seiner Mitglieder und der Öffentlichkeit über die kulturelle Bedeutung des Schlosses und die Förderung der Verbundenheit mit diesem. 2. Der Verein erfüllt seinen Zweck in Zusammenarbeit mit der Stiftung Schloss Köniz. 3. Der Verein verfolgt ausschliesslich gemeinnützige Zwecke und ist nicht gewinnorientiert.

PROJEKTBEITRÄGE UND ETAPPEN

Die Weiterentwicklung des Schlossareals erfolgt schrittweise. Einzelne Gebäude, Räume und Aussenbereiche können gezielt unterstützt werden. Dazu gehören insbesondere Sanierung und Erschliessung historischer Gebäudeteile, Entwicklung des Chornhuus als Schlüsselprojekt, Räume für Kultur, Bildung, Seminare und Begegnung, Park, Hofplatz und Aussenräume sowie Vermittlungs- und Bildungsangebote.

 

PROJEKT A

Lorem Ipsum

PROJEKT B

Lorem Ipsum

Gespräch aufnehmen

Kontaktperson: Lisa Haldemann, Leitung Fundraising und Ratssekretariat.

Stiftung Schloss Köniz
Muhlernstrasse 11
3098 Köniz

haldemann@schloss-koeniz.ch
031 972 84 84

Haberhuus

Über die Baugeschichte des Haberhauses ist nur wenig bekannt, da bisher noch keine bauarchäologischen Untersuchungen durchgeführt werden konnten. Es ist aber davon auszugehen, dass es als ältestes Gebäude des Wirtschaftshofs eine komplexe Baugeschichte birgt.

Erbaut wurde das Haberhaus im 14, Jahrhundert. Der langgestreckte, dreigeschossige Riegbau wird rückseitig durch die alte Ringmauer abgeschlossen. Den heutigen Bau prägen im Wesentlichen Umbauten der letzten drei Jahrhunderte. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde das Wirtschaftsgebäude erheblich verändert und 1724 – zeitgleich mit dem Bau des Kornhauses – erhielt es sein heutiges Dach. Sein äusseres Erscheinungsbild wurde bei den zwischen 1920 und 1940 ausgeführten Umbauten nach dem Vorbild des Heimatstils gestaltet.

Die sozialen Einrichtungen – die Heime und Anstalten – haben die Obergeschosse des Haberhauses für die Unterbringung ihrer Bewohnerinnen genutzt. Die kleinen Kammern in der linken Gebäudehälfte dienen heute der Musikschule Köniz als Unterrichtszimmer. Der rechte Gebäudeteil beherbergt in den Obergeschossen das Schulmuseum Bern. Das Erdgeschoss wird als Restaurant genutzt.

Chornhuus

Das stattliche Kornhaus, errichtet 1724, ersetzte einen kleineren Vorgängerbau. Es entstand im Zuge grösserer Umbauten, welche die Deutschritter in den Jahren vor dem Verkauf der Kommende an den Staat Bern 1729 vornahmen.

Die Nordfassade des dreigeschossigen Riegbaus beeindruckt mit einer doppelläufigen, dem Baukörper vorgelagerten und gedeckten Sandsteintreppe, die von einer turmartigen Lukarne bekrönt wird. Ein mächtiges Mansarddach mit Krüppelwalm bildet den Abschluss des elfachsigen, regelmässig befensterten Ökonomiegebäudes. Unter dem Dach erstreckt sich ein weiter, offener Raum, der den Blick auf den liegenden Dachstuhl freigibt.

Das erste Obergeschoss war ursprünglich nicht gegliedert. 1885 wurde der Westteil des Kornhauses zur Wohnung für den Pächter des Gutsbetriebes ausgebaut. Heute befinden sich im ersten Obergeschoss dieses teils die Büroräumlichkeiten des Vereins Kulturhof Schloss Köniz, im Erdgeschoss wird das ehemalige Esszimmer der Pächterfamilie als Zeremonie-Lokal genutzt, das gesamte Erdgeschoss im westteil wird regelmässig mit Ausstellungen bespielt. Im mittel- und ostteil des ökonomiebaus ist auf Erdgeschossniveau die ursprüngliche Halle noch sichtbar, der hohe Raum, der durch massive stützen in drei schiffe unterteilt ist, bietet im Mittelteil Platz für Veranstaltungen.

Rossstall

Der Rossstall folgte auf ein Stallgebäude aus dem 18. Jahrhundert. Beim Vorgängerbau, welcher um 1850 abgerissen wurde, handelte es sich vermutlich um einen Fachwerkbau mit Stallungen für Kleintiere. Der etwas kürzere und tiefere Rossstall wies eine einfache Raumeinteilung auf: entlang eines zentralen Futtergangs waren Stallungen mit je sechs Pferdeboxen angeordnet.

Im 20. Jahrhundert veränderten Betonanbauten und das Ersetzen von Backsteinmauern den Bau. 2008 übernahm der Verein Rossstall das Gebäude, das zuletzt nur noch als Lagerraum genutzt worden war, von der Einwohnergemeinde Köniz im Baurecht und sanierte es. Im Rahmen der Sanierung 2008/09 konnte dank archäologischen und bauhistorischen Untersuchungen die Baugeschichte der abgebrochenen Ringmauer rekonstruiert werden. Denn der Rossstall war unmittelbar an die mittelalterliche Ringmauer gebaut worden, sodass mit der Rückfassade des Gebäudes ein Teilstück von ihr bis heute erhalten ist.

Der Rossstall ist heute Lokalität für kulturelle und gesellschaftliche Anlässe.