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Herzlich willkommen im schloss köniz
Schloss Köniz bringt Menschen zusammen – über Generationen, Interessen und Lebenswelten hinweg. Damit dieser Ort seine kulturelle, soziale und gesellschaftliche Wirkung weiter entfalten kann, braucht er Menschen und Institutionen, die ihn mittragen.
Mehr Freude, mehr Wirkung
Wir sind ein Ort der Begegnung, der Menschen zusammenbringt – über Generationen und Interessen hinweg, Stadt und Land verbindend.
Mehr Alltag, mehr Leben
Zusammen feiern, musizieren oder einfach dabei sein – Schloss Köniz stärkt das freudvolle Miteinander.
Mehr Nähe, mehr Miteinander
Hier entsteht Gemeinschaft – durch Musik, Bildung, Austausch oder ein gutes Gespräch zu Tisch.
Mehr Austausch, mehr Impulse:
Auf Schloss Köniz wird getafelt, aber auch entwickelt und vernetzt – mit Wirkung über die Region hinaus.
Geschichte
11. bis 12. Jahrhundert
Erbauer
Erbauer der ersten Gebäude waren die Augustinerchorherren. Im 11. Jahrhundert ummauerten sie ihre Gebäude.
13. bis 17. Jahrhundert
Der deutsche Orden
1226 wechselt das Gebäude den Besitz und geht an den Deutschen Orden über. Die Konturei (Ordenshaus des geistlichen Ritterordens) entspricht noch im Wesentlichen dem heutigen Pfarrhaus. 1261 entsteht das Ritterhaus. Zusammen mit der Konturei öffnet sich ein Innenhof, der in der Folge noch weiter ausgebaut wird. Im 14. und 15. Jahrhundert kommen weitere Gebäude dazu. Das Gebäudeensemble des heutigen Schloss Köniz findet Stück für Stück zusammen.
18. bis 19. Jahrhundert
Stadt bern
1729 erwirbt die Stadt Bern das Schloss vom Deutschen Orden. Dieser schloss seine Komturei. Bern nutzt die Gebäude fortan als Landvogtei. Die Ära der Landvögte in Köniz endet, als Napoleon mit seinen Truppen einfällt. Dennoch konnte der gesamte Gebäudekomplex im Jahr 1800 saniert werden. Neuer Eigner ist der Kanton Bern. Im 19. und 20. Jahrhundert beherbergt das Schloss verschiedene soziale Einrichtungen. Dazu zählen ein Knaben- und Mädchenheim, eine Strafanstalt und eine Blindenanstalt.
20. Jahrhundert
Kirchgemeinde
1996 verkauft der Kanton Bern das Schloss. Die Gebäude gehören fortan in Teilen der Gemeinde und der Kirchgemeinde. Pfarrhuus, Kirche, Ritterhuus und Rossstall auf der einen Seite, Haberhuus, Chornhuus und Schlossschüür auf der anderen Seite. Diese verwandeln den Ort der Begegnung und Spiritualität vermehrt zu einem Ort der Kultur. Dank privater Initiative von Bürgerinnen und Bürgern konnte der Rossstall saniert werden. Dadurch entsteht ein weiterer Kulturort, in dem fortan auch das Könizer Gemeindeparlament tagt. Der Verein Kulturhof Schloss Köniz orchestriert die Angebote.
21. jahrhundert
Volksabstimmung
Um das Gebäudeensemble zu erhalten und weiterhin der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen, beabsichtigen die verschiedenen Eigner eine Stiftung mit dieser Aufgabe zu betrauen. In einer Volksabstimmung im Jahre 2024 befürwortet die Bevölkerung fast ausnahmslos dieses Vorhaben. So übergeben Gemeinde, Kirchgemeinde, Verein Rossstall und Stiftung Schulmuseum Bern ihre Teile der Stiftung. Diese widmet sich der Aufgabe, die Gebäude in Stand zu halten und den kulturellen und soziokulturellen Ausbau zugunsten der Menschen weiter voranzutreiben.
SANIEREN, ERSCHLIESSEN, GESTALTEN
Damit Schloss Köniz sein Potenzial entfalten kann, braucht es eine umfassende bauliche Erneuerung. Mehrere Gebäudeteile sind sanierungsbedürftig oder nicht ganzjährig nutzbar – wertvoller Raum, der heute fehlt.
Geplant ist eine schrittweise Instandstellung: historische Substanz wird gesichert, ungenutzte Trakte werden erschlossen, Räume für Veranstaltungen, Bildung und Austausch modernisiert. Die Investitionen dafür sind beträchtlich. Öffentliche Mittel allein genügen nicht – gefragt ist auch private Unterstützung durch engagierte Menschen, Unternehmen und Stiftungen.