Die Besitzer wechseln,
die Bestimmung bleibt
Bereits vor tausend Jahren gaben die Augustinerchorherren dem heutigen Gebäudeensemble sein Aussehen. Vom damaligen Stiftsgebäude über die Landvogtei bis zum heutigen Kulturlokal – das Schloss Köniz hat seit tauend Jahren die Tore für jedermann geöffnet und das soll auch in den nächsten 1000 Jahren so bleiben.
Ensemble
Chornhuus
Haberhuus
Kirche
Pfarrhuus
Ritterhuus
Rossstall
Schlossschüür
Schrynerey
Wöschhuus
Schlosspark
Schlossgarten
Schlosshof
Chornhuus
Haberhuus
Kirche
Pfarrhuus
Ritterhuus
Rossstall
Schlossschüür
Schrynerey
Wöschhuus
Schlosspark
Schlossgarten
Schlosshof
Weitere angebote
Kita
Raba Raba Raba
Schlossgarten
Ein sinnvolles Freizeit- und Beschäftigungsangebot mit Lerneffekt für alle Beteiligten. Viel wächst im wunderschönen historischen Schlossgarten Köniz, der gemeinschaftlich gepflegt wird.
Mitmachen können alle, die sich für Garten und Genuss interessieren: KlimaschützerInnen und Migrantinnen, Pensionierte und Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler, Gastronomen und Familien.
Wöschhus Kafi
Geniessen Sie eine gemütliche Auszeit bei Kaffee und Gebäck oder nutzen Sie unseren Co-Workingspace.
Knüpfen Sie neue Kontakte und tauschen Sie sich mit anderen aus.
Das Wöschhuus ist ein unkomplizierter Begegnungsort ohne Konsumzwang. Kinder, Familien, ältere Menschen und alle, die eine entspannte Atmosphäre schätzen, sind herzlich willkommen bei uns.
Impressionen
Geschichte
21. jahrhundert
Volksabstimmung
Um das Gebäudeensemble zu erhalten und weiterhin der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen, beabsichtigen die verschiedenen Eigner eine Stiftung mit dieser Aufgabe zu betrauen. In einer Volksabstimmung im Jahre 2024 befürwortet die Bevölkerung fast ausnahmslos dieses Vorhaben. So übergeben Gemeinde, Kirchgemeinde, Verein Rossstall und Stiftung Schulmuseum Bern ihre Teile der Stiftung. Diese widmet sich der Aufgabe, die Gebäude in Stand zu halten und den kulturellen und soziokulturellen Ausbau zugunsten der Menschen weiter voranzutreiben.
20. Jahrhundert
Kirchgemeinde
1996 verkauft der Kanton Bern das Schloss. Die Gebäude gehören fortan in Teilen der Gemeinde und der Kirchgemeinde. Pfarrhuus, Kirche, Ritterhuus und Rossstall auf der einen Seite, Haberhuus, Chornhuus und Schlossschüür auf der anderen Seite. Diese verwandeln den Ort der Begegnung und Spiritualität vermehrt zu einem Ort der Kultur. Dank privater Initiative von Bürgerinnen und Bürgern konnte der Rossstall saniert werden. Dadurch entsteht ein weiterer Kulturort, in dem fortan auch das Könizer Gemeindeparlament tagt. Der Verein Kulturhof Schloss Köniz orchestriert die Angebote.
18. bis 19. Jahrhundert
Stadt bern
1729 erwirbt die Stadt Bern das Schloss vom Deutschen Orden. Dieser schloss seine Komturei. Bern nutzt die Gebäude fortan als Landvogtei. Die Ära der Landvögte in Köniz endet, als Napoleon mit seinen Truppen einfällt. Dennoch konnte der gesamte Gebäudekomplex im Jahr 1800 saniert werden. Neuer Eigner ist der Kanton Bern. Im 19. und 20. Jahrhundert beherbergt das Schloss verschiedene soziale Einrichtungen. Dazu zählen ein Knaben- und Mädchenheim, eine Strafanstalt und eine Blindenanstalt.
13. bis 17. Jahrhundert
Der deutsche Orden
1226 wechselt das Gebäude den Besitz und geht an den Deutschen Orden über. Die Konturei (Ordenshaus des geistlichen Ritterordens) entspricht noch im Wesentlichen dem heutigen Pfarrhaus. 1261 entsteht das Ritterhaus. Zusammen mit der Konturei öffnet sich ein Innenhof, der in der Folge noch weiter ausgebaut wird. Im 14. und 15. Jahrhundert kommen weitere Gebäude dazu. Das Gebäudeensemble des heutigen Schloss Köniz findet Stück für Stück zusammen.
11. bis 12. Jahrhundert
Erbauer
Erbauer der ersten Gebäude waren die Augustinerchorherren. Im 11. Jahrhundert ummauerten sie ihre Gebäude.
Kirchgemeinde
Kaum ein anderes Schloss, bei dem die Kirche so fest integrierter Bestandteil des Ensembles ist, wie in Köniz. Das hängt mit den historischen Ursprüngen zusammen. Von damals bis heute verbindet das Schloss Köniz ein hoher Grad an sozialen Aktivitäten. Und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Dafür sorgen die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Köniz, sowie verschiedene soziokulturelle Angebote. Historisch gewachsen, tief verwurzelt und doch so frei wie die Vögel, welche über dem Schloss ihre Flügel ausbreiten.