Helfer*in werden

Werde Teil von Schloss köniz

Was mache ich als freiwillige Helfer*in im Schloss Köniz?

Pro hauseigene Veranstaltung werden Helfer*innen benötigt, die für folgende Aufgaben zuständig sind:

– Abendkasse
– Einlass & Ticketkontrolle
– Barbetrieb

Bei Interesse sind auch Einsätze möglich als Mithilfe:

– in der Event-Technik
– beim Plakatieren und Verteilen von Flyern
– beim Versand des Leporellos (3-Monatsprogramm in Papierform)

Wie läuft die Verteilung der Helfer*innen-Einsätze für die Veranstaltungen?

Alle 3 Monate wird per E-Mail ein Helfer*innen-Aufruf verschickt. Dabei werden immer ca. 6 Wochen im Voraus die Helfer*innen-Einsätze der Veranstaltungen der nächsten 3 Monate verteilt.

Achte beim Aufruf darauf, dass du uns so schnell wie möglich antwortest, wenn du Zeit und Lust hast, bei einer oder mehreren Veranstaltungen mitzuhelfen. Sobald die Einsätze nach ungefähr einer Woche nach dem Aufruf definitiv verteilt sind, werden die Einsätze den Helfer*innen schriftlich per E-Mail bestätigt. Jeweils eine Woche vor den jeweiligen Veranstaltungen erhalten die freiwilligen Helfer*innen zudem einen Reminder, ebenfalls per E-Mail.

Was bekomme ich für meine Einsätze?

Du kriegst für jeden Einsatz einen Eintritt an eine hauseigene Veranstaltung deiner Wahl in Form eines KulturGutscheines, einlösbar innerhalb eines Jahres ab Ausstelldatum. Zudem besteht je nach Event vor der Veranstaltung die Möglichkeit mit uns und den jeweiligen Künstlern gemeinsam zu Abend zu essen. Das Restaurant zum Schloss kocht uns immer leckere Menüs, je nach Gusto mit Fleisch oder als Vegi-Menü.
Jährlich wird für alle Helfer*innen des Kulturhofs ein Helferfest organisiert, zu dem alle Helfer*innen eingeladen werden. Wir feiern die gelungenen Veranstaltungen des letzten Jahres und danken den Helfer*innen für ihren Einsatz mit einem reichhaltigen Nachtessen.

Wie melde ich mich als Helfer*in an?

Um dich als freiwillige Helfer*in im Kulturhof anzumelden, braucht es lediglich einen Telefonanruf oder eine E-Mail an uns. Wir benötigen bei einer Anmeldung folgende Angaben von dir:

Haberhuus

Über die Baugeschichte des Haberhauses ist nur wenig bekannt, da bisher noch keine bauarchäologischen Untersuchungen durchgeführt werden konnten. Es ist aber davon auszugehen, dass es als ältestes Gebäude des Wirtschaftshofs eine komplexe Baugeschichte birgt.

Erbaut wurde das Haberhaus im 14, Jahrhundert. Der langgestreckte, dreigeschossige Riegbau wird rückseitig durch die alte Ringmauer abgeschlossen. Den heutigen Bau prägen im Wesentlichen Umbauten der letzten drei Jahrhunderte. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde das Wirtschaftsgebäude erheblich verändert und 1724 – zeitgleich mit dem Bau des Kornhauses – erhielt es sein heutiges Dach. Sein äusseres Erscheinungsbild wurde bei den zwischen 1920 und 1940 ausgeführten Umbauten nach dem Vorbild des Heimatstils gestaltet.

Die sozialen Einrichtungen – die Heime und Anstalten – haben die Obergeschosse des Haberhauses für die Unterbringung ihrer Bewohnerinnen genutzt. Die kleinen Kammern in der linken Gebäudehälfte dienen heute der Musikschule Köniz als Unterrichtszimmer. Der rechte Gebäudeteil beherbergt in den Obergeschossen das Schulmuseum Bern. Das Erdgeschoss wird als Restaurant genutzt.

Chornhuus

Das stattliche Kornhaus, errichtet 1724, ersetzte einen kleineren Vorgängerbau. Es entstand im Zuge grösserer Umbauten, welche die Deutschritter in den Jahren vor dem Verkauf der Kommende an den Staat Bern 1729 vornahmen.

Die Nordfassade des dreigeschossigen Riegbaus beeindruckt mit einer doppelläufigen, dem Baukörper vorgelagerten und gedeckten Sandsteintreppe, die von einer turmartigen Lukarne bekrönt wird. Ein mächtiges Mansarddach mit Krüppelwalm bildet den Abschluss des elfachsigen, regelmässig befensterten Ökonomiegebäudes. Unter dem Dach erstreckt sich ein weiter, offener Raum, der den Blick auf den liegenden Dachstuhl freigibt.

Das erste Obergeschoss war ursprünglich nicht gegliedert. 1885 wurde der Westteil des Kornhauses zur Wohnung für den Pächter des Gutsbetriebes ausgebaut. Heute befinden sich im ersten Obergeschoss dieses teils die Büroräumlichkeiten des Vereins Kulturhof Schloss Köniz, im Erdgeschoss wird das ehemalige Esszimmer der Pächterfamilie als Zeremonie-Lokal genutzt, das gesamte Erdgeschoss im westteil wird regelmässig mit Ausstellungen bespielt. Im mittel- und ostteil des ökonomiebaus ist auf Erdgeschossniveau die ursprüngliche Halle noch sichtbar, der hohe Raum, der durch massive stützen in drei schiffe unterteilt ist, bietet im Mittelteil Platz für Veranstaltungen.

Rossstall

Der Rossstall folgte auf ein Stallgebäude aus dem 18. Jahrhundert. Beim Vorgängerbau, welcher um 1850 abgerissen wurde, handelte es sich vermutlich um einen Fachwerkbau mit Stallungen für Kleintiere. Der etwas kürzere und tiefere Rossstall wies eine einfache Raumeinteilung auf: entlang eines zentralen Futtergangs waren Stallungen mit je sechs Pferdeboxen angeordnet.

Im 20. Jahrhundert veränderten Betonanbauten und das Ersetzen von Backsteinmauern den Bau. 2008 übernahm der Verein Rossstall das Gebäude, das zuletzt nur noch als Lagerraum genutzt worden war, von der Einwohnergemeinde Köniz im Baurecht und sanierte es. Im Rahmen der Sanierung 2008/09 konnte dank archäologischen und bauhistorischen Untersuchungen die Baugeschichte der abgebrochenen Ringmauer rekonstruiert werden. Denn der Rossstall war unmittelbar an die mittelalterliche Ringmauer gebaut worden, sodass mit der Rückfassade des Gebäudes ein Teilstück von ihr bis heute erhalten ist.

Der Rossstall ist heute Lokalität für kulturelle und gesellschaftliche Anlässe.